8.11.2006

Rüstungs-Konzern EADS
rutscht tief in rote Zahlen

Frohe Botschaft im Advent: Europas größter Rüstungs-Konzern gerät ins Trudeln

Das Debakel bei Airbus hat EADS, mehr als Flugzeug- denn als Rüstungs-Konzern bekannt, im dritten Quartal tief in die roten Zahlen gedrückt. Die Probleme beim Großraumflugzeug A380 und die anhaltende Dollaraschwäche belasten das Unternehmen "spürbar", räumten die beiden EADS-CEOs Thomas Enders und Louis Gallois heute ein. Deshalb hätten "strukturelle Anpassungen höchste Priorität". Zu deutsch heißt dies: An erster Stelle muß mit Arbeitsplatzabbau gerechnet werden.

Mit einer Entscheidung über das neue Langstreckenflugzeug A350 sei in den kommenden zwei Wochen zu rechnen. Der US-amerikanische Logistik-Konzern FedEx hat derweil seinen Auftrag für 10 Frachtflugzeuge vom Typ A380 storniert und stattdessen 15 Maschinen beim Konkurrenten Boeing geordert.

 

Frank Bayer

 

Anmerkung
Zu EDAS siehe auch unsere Artikel:

Erfolg gegen
Frankfurter-Flughafen-Erweiterung (9.02.05)

Janssen (VW) legt Bundestagsmandat nieder (14.01.05)

Neue CEO-Spitze bei EADS
Neue Perspektiven bei EU-Rüstungs-Konzern Nummer Eins? (18.12.04)

Flottenverein auf Europäisch
Geburtswehen eines europäischen Kriegschiffbau-Konzerns (9.08.04)

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